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Suche nach einer Schlange und Unwetterschaden

erstellt von Thilo Haberstroh zuletzt verändert: 06.06.2022 11:45
05.06.2022 Einsätze für die Abteilungen Waldkirch und Buchholz

Samstagabend meldeten Spaziergänger am Beginn des Ritter Wanderweges zur Kastelburg, im dortigen Bereich des Heiterewegs, die Sichtung einer Schlange der Polizei. Ihnen gelang auch mit dem Handy ein Foto des Reptils zu schießen, welches sie der Polizei übermittelten. Da es sich um keine hier bekannte heimische Schlange handelte, wurde das Foto von den Beamten an Sachverständige weitergegeben. Diese meldeten, dass es sich hierbei möglicherweise um eine Korallenotter handeln könnte. Diese ist hoch giftig, weshalb die Polizei Feuerwehr und zwei Spezialisten aus Freiburg in den Heitereweg rief. Die Spaziergänger blieben bis dahin vor Ort, um den Kräften die genauen Stelle der Sichtung zeigen zu können. Denn noch während diese das oben erwähnte Foto aufgenommen hatten, war die Schlange im Unterholz verschwunden.

Seitens der Feuerwehr wurden zuerst die Wanderwege, die sich im umliegenden Bereich befanden und zur Stelle der Sichtung führten, aus Sicherheitsgründen gesperrt. Spaziergänger und Wanderer, die sich in diesen Bereich bewegten, wurden angesprochen und aufgefordert, einen anderen Weg zu wählen. Das weitere Vorgehen wurde zwischen Polizei und Feuerwehr abgestimmt. Sicherheitshalber wurden seitens der Polizei auch Kontakt zu Stellen aufgenommen, welche über ein Antivenom verfügen. Nach Rücksprache mit den Spezialisten aus Freiburg wurden diese dann von Feuerwehr und Polizei bei der Suche nach der Schlange unterstützt.

Einer der beiden Spezialisten fand die Schlange schließlich ganz in der Nähe der gemeldeten Sichtung. Sie konnten das Reptil einfangen und somit nun auch die Gattung bestimmen. Es handelte sich dabei nicht um die wie Anfangs angenommene und auf dem Foto vermutete Korallenotter, sondern um die nahezu täuschend ähnlich aussehende Königsnatter. Letztere ist im Vergleich zur Ersteren glücklicherweise ungiftig und harmlos. Die beiden Spezialisten nahmen die Schlange schließlich mit. Ob nun weitere Ermittlungen zur Herkunft des Reptils erfolgen obliegt der Polizei. Die Schlange ist hier definitiv nicht heimisch und muss aus einem Besitz stammen. Die Abteilung Waldkirch hob schließlich die Absperrung der Wanderwege auf.

 

Zeitgleich zu dem eben geschilderten Einsatz wurde die Abteilung Buchholz in die St. Margareten Straße gerufen, weil bei dem zuvor erfolgten, kurzzeitigen Unwetter ein Dachfenster eines Mehrfamilienhauses beschädigt wurde. Dabei drang Regenwasser in die zurzeit unbewohnte Wohnung ein und gelangte auch in das darunter liegende Stockwerk. Die Feuerwehr dichtete das Fenster behelfsmäßig ab, um die Behebung des Schadens muss sich eine Fachfirma kümmern.

(89, 90)

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