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Personensuche auf Gewässer

erstellt von Thilo Haberstroh zuletzt verändert: 23.07.2015 12:27
23.07.2015 Einsatz für die Abteilungen Waldkirch und Siensbach
Personensuche auf Gewässer

Einsatzleitung bei Personensuche 23.07.2015

In der Nacht zum Donnerstag wurden die Abteilungen Waldkirch und Siensbach auf Anforderung der Polizei alarmiert. Im Bereich Brunnenwiese/Teufelsinsel hatten junge Passanten eine verdächtige Situation beobachtet und völlig zu recht die Polizei darüber informiert, weshalb diese aufgrund der Aussagen davon ausgehen musste, dass sich eine Person in hilfloser Lage im dortigen Kanal befinden könnte. Die Polizei organisierte daraufhin eine Suchaktion. Der Zulauf des Kanals und Abzweigungen in die Elz wurden von den Technischen Betrieben Waldkirch ab- und umgegestellt. An strategisch wichtigen Stellen wurden - bis hinab nach Batzenhäusle - Suchtrupps ins Wasser geschickt, welche den Kanal stromaufwärts absuchten. Brücken die über den Kanal führen wurden mit Fahrzeugen besetzt, welche die Wasseroberfläche ausleuchteten. Im weiteren Verlauf konnte die durch Augenzeugen gesichtete Situation jedoch aufgeklärt und seitens der Polizei konnten alle darin involvierten Personen ermittelt werden. Nach kurzer Klärung mit allen Beteiligten wurde daraufhin Entwarnung gegeben und Fehlalarm festgestellt. Die Suchaktion wurde somit nach rund anderthalb Stunden abgebrochen.

Insgesamt waren rund fünfunddreißig Feuerwehrangehörige mit der Führungsgruppe der Feuerwehr Waldkirch unter der Leitung des Stadtkommandanten Christian Klein im Einsatz. Ebenfalls vor Ort und im Einsatz waren der Kreisbrandmeister, zwei Mitarbeiter der technischen Betriebe Waldkirch, ca. zwanzig Angehörige des DRK der Ortsvereine Waldkirch und Kollnau unter der Leitung von Stefan Pfister, rund zwanzig Angehörige des DLRG der Ortsgruppen Waldkirch, St. Peter und Ettenheim, Kräfte des Rettungsdienstes und der Polizei.

 

Aus der Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Freiburg:

"Für einen größeren Einsatz von Polizei, Feuerwehr, DRK, DLRG und Technische Betriebe sorgte die Mitteilung über ein verdächtiges Paar in der Nacht zum Donnerstag (23.7.2015). Ein Zeuge hatte gegen 01.30 Uhr im Bereich "An den Brunnenwiesen / Gewerbekanal" einen Mann und eine Frau beobachtet, die einen in Leintücher eingewickelten Gegenstand transportierten, der womöglich einen Kindskörper enthalten könne.

Der Zeuge verständigte die Polizei, welche die zu diesem Zeitpunkt erforderlichen Maßnahmen einleitete. Da weder die beiden Personen angetroffen noch der verdächtige Gegenstand aufgefunden werden konnten, wurden Suchmaßnahmen im Bereich des Gewerbekanals eingeleitet. Schließlich konnten im Zuge der parallel laufenden Nachforschungen gegen 03.00 Uhr die beiden verdächtigen Personen ermittelt und angetroffen werden. Sie lieferten den Einsatzkräften eine schlüssige Erklärung, die den Einsatz sofort beendete: Die beiden hatten in der Nacht in einer Art "Protestaktion" eine Vielzahl beschrifteter Leintücher an verschiedenen Stellen aufgehängt, um auf die angeblich schlechte Behandlung ihres Arbeitgebers hinzuweisen.

Die Polizei weist darauf hin, dass das Verhalten des aufmerksamen Zeugen völlig korrekt war, da sich die Situation für ihn tatsächlich als sehr verdächtig darstellte."

Quelle

(102)

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