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Steigende Pegelstände, Hochwasser und Unwetterschäden

erstellt von Thilo Haberstroh zuletzt verändert: 15.11.2017 18:26
12.11.2017 Einsätze für die Abteilungen Waldkirch, Kollnau und Buchholz
Steigende Pegelstände, Hochwasser und Unwetterschäden

Steigende Pegelstände im Stadtgebiet


13.12.2017:

Untenstehend finden Sie unsere gestrige Berichterstattung in umgekehrter chronologischer Reihenfolge. Die gestrige Höchstmarke des Elz-Pegelstandes betrug 2,30m, gemessen am Pegelstandmelder bei Gutach. Der Altersbach lag zeitweise bei über 80 cm. Da die Pegelstände gegen Abend beständig rückläufig waren, konnten wir die Dammkontrollen einstellen und mussten auch nicht zu den von uns im Vorfeld bereitgestellten Maßnahmen zur Sperrung von Waldkirchs Innenstadt greifen.

Wir möchten uns hiermit noch bei folgenden Organisationen und Unternehmen bedanken:

-       Den Technischen Betrieben Waldkirch für die tolle und reibungslose Zusammenarbeit

-       Den Ortsvereinen des Deutschen Roten Kreuzes Waldkirch und Kollnau, welche uns am Nachmittag mit einer warmen Mahlzeit versorgten

-       Der Brauerei Hirschen, die gestern extra für uns öffnete, um uns mit Mineralwasser, Apfelsaftschorle und Softdrinks zu versorgen

Wir danken auch der Bevölkerung für Ihr Interesse an unserer Arbeit, den positiven Zuspruch und das entgegengebrachte Verständnis.

Wofür wir jedoch wiederum kein Verständnis haben ist die Unvernunft Einzelner, welche die Absperrungen an der Elz missachteten und somit sich, ihre Familie und Hunde in Gefahr brachten. Unsere Absperrmaßnahmen waren vorausschauend und umfangreich – werden diese ignoriert, so droht im Falle einer möglicherweise notwendigen Rettung auch völlig unnötig Gefahr für die Helfer selbst.

 

Folgemeldung 12.11.2017,19.00 Uhr:

Die Besetzung der Gerätehäuser wurde aufgrund der rückläufigen Pegelstände aufgehoben. Oberbürgermeister Roman Götzmann sowie Thomas Reger (Leiter Dezernat 3) und Detlev Kulse (Leiter Dezernat 4) von der Stadt Waldkirch informierten sich im Laufe des Tages über den Stand der Einsätze und über die von der Feuerwehr getroffenen Präventivmaßnahmen. Nach rund achteinhalb Stunden waren die Einsätze beendet, die unter der Leitung des Stadtkommandanten Christian Klein in den Einsatz eingebundenen Feuerwehrangehörigen konnten die Gerätehäuser wieder verlassen und zurück zu ihren Familien.

 

Folgemeldung 12.11.2017, 18.20 Uhr:

Die sinkenden Pegelstände sorgen für Entspannung. Die Dammkontrollen werden derzeit noch aufrecht erhalten.

 

Folgemeldung 12.11.2017, 17.40 Uhr:

Mehrere Äste und Baumteile waren auf die L186 gestürzt, unter anderem auf die Fahrbahn bis kurz vor dem Kandelgipfel. Diese wurden von der Feuerwehr beseitigt, die dortigen Einsatzstellen wurden anschließend an die Straßenmeisterei sowie an die Polizei übergeben. Die steigenden Pegelstände erforden es, die Präventivmaßnahmen sowie die ständige Dammkontrolle in Kollnau und Buchholz aufrecht zu erhalten.

 

Folgemeldung 12.11.2017, 15.20 Uhr:

In Höhe des Umspannwerkes ist die Siensbacher Straße überflutet, die Abläufe werden dort ebenfalls durch Kräfte der Feuerwehr gereinigt.

 

Folgemeldung 12.11.2017, 14.50 Uhr:

Auch in der Siensbacher Straße mussten übergelaufene Gullis gereinigt werden. Die Technischen Betriebe Waldkirch sperrten aufgrund der Hochwasserlage den kompletten Panoramaweg linksseitig der Elz von Waldkirch bis Buchholz.

 

Folgemeldung 12.11.2017 14.30 Uhr:

Zeitgleich trafen mehrere Notrufe und Alarmierungen ein: auf der B294 zwischen Waldkirch und Buchholz ist in Fahrtrichtung Freiburg ein Baum über die Fahrbahn gestürzt, der beseitigt werden muss. Dieser blockierte annährend die gesamte Fahrbahn. Kräfte der Polizei sind ebenfalls vor Ort, die B294 muss an dieser Stelle kurzfristig für den Verkehr gesperrt werden. Weitere umgestürzte Bäume wurden in Kollnau in der Schlossberg- und in der Geranienstraße gemeldet. Zudem wurden überflutetete Abläufe im Bereich Theodor-Heuss-Straße und Langestraße gemeldet, die gereinigt werden. Präventiv wird momentan die Sperrung der Innenstadt vorbereitet, sollte der Pegel des Altersbaches weiter ansteigen, müssen hier Maßnahmen ergriffen werden.

 

Folgemeldung 12.11.2017, 14.15 Uhr:

Aufgrund der derzeitigen Pegelstands- und Wetterprognose bleiben die Gerätehäuser in Waldkirch, Kollnau und Buchholz weiterhin personell besetzt, um im Falle steigender Wasserstände oder eintreffender Notrufe umgehend einsatzbereit zu sein.

 

Folgemeldung 12.11.2017, 13.35 Uhr:

Einzelne zusätzliche Wassernotmeldungen wurden abgearbeitetet. Insgesamt sind 60 Feuerwehrangehörige der Gesamtwehr Waldkirch in die derzeit laufenden Einsätze und Präventivmaßnahmen eingebunden, teils vor Ort und teils als Reserve in den Gerätehäusern. Die Technischen Betriebe sperrten die Fußgänger- und Radwege beidseitig der Elz im Bereich Stadtsäge/Steinbruch.

 

Folgemeldung 12.11.2017, 13.05 Uhr:

Der Jünglingssteg wurde durch die Technischen Betriebe gesperrt.

 

Folgemeldung 12.11.2017, 12.30 Uhr:

Die Abteilungen Waldkirch, Kollnau, Buchholz sowie Mitarbeiter der Technischen Betriebe befinden sich derzeit im Einsatz. In Kollnau wurde an der Elz eine Dammkontrolle eingerichtet, gleichermaßen am Damm bei Buchholz. Fußgänger- und Radwege am Uferbereich sowie die Fußgängerbrücke von Buchholz nach Suggental müssen gesperrt werden. Am Jünglings- und am Jungfernsteg wurden Posten zur stetigen Kontrolle des steigenden Wasserstandes abgestellt.

 

Folgemeldung 12.11.2017, 11.45 Uhr:

Die Zentrale der Feuerwehr Waldkirch wurde ab 10.45 Uhr personell besetzt. Kontrollmaßnahmen im Stadtgebiet ergaben weiterhin steigende Pegelstände, zudem mussten in Kollnau und in Waldkirch umgefallene Schilder und Bauzäune beseitigt bzw. wieder aufgerichtet werden

 

Erstmeldung 12.11.2017, 10.30 Uhr:

Am Sonntagmorgen löste der Pegelstandsmelder des Altersbachs Alarm aus, weshalb die Abteilung Waldkirch nicht nur den Altersbach, sondern auch die bekannten neuralgischen Punkte zusammen mit Mitarbeitern der Technischen Betriebe Waldkirch im Stadtgebiet kontrollierte. 

Da mit einem weiteren Anstieg der Pegelstände zu rechnen ist, bleibt die Führung der Feuerwehr Waldkirch bis auf Weiteres im engen Kontakt untereinander und führt zusätzliche Kontrollen durch. Es ist nicht auszuschließen, dass - je nach Wetterlage - im Laufe des Tages Maßnahmen durch die Feuerwehr zum Hochwasserschutz im Stadtgebiet eingeleitet werden müssen.

(132 - 149)

12.11.2017 Hochwasser/Unwetter 11

12.11.2017 Hochwasser/Unwetter 9

12.11.2017 Hochwasser/Unwetter 8

12.11.2017 Hochwasser/Unwetter 5

12.11.2017 Hochwasser/Unwetter 7

12.11.2017 Hochwasserschutz 1

12.11.2017 Hochwasser/Unwetter 1

12.11.2017 Hochwasser/Unwetter 2

12.11.2017 Hochwasser/Unwetter 3

12.11.2017 Hochwasser/Unwetter 4

12.11.2017 Hochwasser/Unwetter 12

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